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Erste Bergankunft bei der Tour de Suisse mit sommerlichen Temperaturen

June 13, 2017

Die erste Bergankunft der diesjährigen Tour de Suisse führte das Feld hinauf in den Kurort Villars-sur-Ollon. Ein Fahrer aus der Spitzengruppe schaffte es sich am finalen Anstieg abzusetzen und konnte sich mit einigen Sekunden Vorsprung den Tagessieg holen. BORA – hansgrohe Kletterer Patrick Konrad war in der zweiten Verfolgergruppe und beendet die 4. Etappe auf dem 15. Platz. 

Die 4. Etappe der Tour de Suisse wurde heute mitten in der Stadt Bern, welche seit 1983 zum UNESCO Welterbe gehört, gestartet. Ziel nach 143.2 Kilometer mit zwei Sprintwertungen und einer Bergwertung war der 1.300 Meter hohe gelegenen Kurort Villars-sur-Ollon, Bergankunft der HC-Kategorie.

 

Es wurde heute etwas länger darum gekämpft, bis sich eine 4-köpfige Gruppe distanzieren konnte. Das Quartett hatte einen maximalen Vorsprung von 8 Minuten, das Feld erhöhte jedoch das Tempo und schaffte die Lücke auf 5 Minuten zu minieren. Bei Kilometer 38 war aus dem Quartett ein Trio geworden, dass den Anstieg Col de Mosses in Angriff nahm. BORA – hansgrohe hatte heute den Fokus auf Patrick Konrad wie auch Jay McCarthy und fuhr daher im Feld und versuchte die beide zu unterstützen.

 

In der Abfahrt nach der ersten Bergwertung des Tages war das Feld lang gezogen mit einigen kleinen Gruppen. Zunächst waren Patrick Konrad aber auch Jay McCarthy gut positioniert im vorderen Bereich des Hauptfeldes.

 

Als es in den finalen Anstieg ging, zerfiel die Spitzengruppe, ein Fahrer konnte sich an der Spitze noch halten mit einem Vorsprung von 2 Minuten. UCI Weltmeister Peter Sagan fuhr in seinem Rhythmus den 10 Kilometer langen Anstieg hinauf um Kräfte zu sparen. Im Laufe des Anstieges musste auch Jay leider an Tempo rausnehmen.

 

Kletterer Patrick Konrad war im reduzierten Hauptfeld mit circa 40 Fahrer und zeigte einen guten Tritt. Dieses kleine Feld zerfiel im Laufe des Anstieges, Patrick konnte sich aber mit zwei anderen Fahrern zusammenschließen und an circa 20. Position den Rhythmus halten. Sechs Verfolger, die einige Sekunden auf Patrick aber eine Minute auf dem Führenden hatten, begannen auf den letzten Kilometern mit taktischen Spielen. Dadurch vergrößerte sich der Vorsprung zu dem Solisten, kleiner wurde jedoch auch die Lücke zu Patrick.

 

Die Wende des Rennens kam mit der Flamme-rouge, als einige Verfolger sich dem Solisten auf nur wenige Sekunden näherten. L. Warbasse, (Aqua Blue Sport) der Mann, der sich aus der Spitzengruppe absetzen konnte, gewann die 4. Etappe. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war der junge Österreicher Patrick Konrad, der als 15. ins Ziel kam.

 

Nach dem Zieleinlauf gab Patrick Konrad einen Einblick in die heutige Etappe. „Es war eine sehr harte Etappe mit einem schwierigen Anstieg. Ich habe mein Bestes gegeben aber meine Beine waren heute nicht 100%. Am Start des Schlussanstieges, mit noch 10 Kilometern ins Ziel, wollte ich meinen Rhythmus fahren und konnte das Tempo weiter halten, als die Attacken begonnen haben. Ich konnte die meiste Zeit gut mitgehen aber die letzten zwei Kilometer waren wirklich hart. Das Rennen ist noch nicht vorbei, wir haben noch ein paar harte Tage vor uns aber ich denke meine Beine werden besser.“

 

BORA – hansgrohe´s sportlicher Leiter Jan Valach wollte, dass das Team Kraft für das Finale spart als in die Gruppe zu gehen. „Eine Gruppe von 4 Fahrern ging früh und das Hauptfeld blieb kompakt zusammen, um ihre Kletterer bis zum Finale frisch zu halten. Jeder in unserem Team, inklusive Peter, haben heute viel gearbeitet um Patrick sicher und gut positioniert zum finalen Anstieg zu bringen. Patrick hat sein Bestes gegeben, er hat noch nicht wieder seine Top-Form nach dem Giro und hat etwas verloren. Aber wir sind dennoch zufrieden mit seinem Ergebnis. Er ist 1:40 hinten im Gesamtklassement. Wir werden auf ihn fahren in den Bergetappen aber morgen ist wieder eine Chance für Peter.“

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