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Buchmann 4. am Plateu de Solaison, holt das Weiße Trikot und verbessert sich auf Platz 7 der Gesamtwertung der Dauphiné

June 11, 2017

Auf einer epischen letzten Etappe, beweist Buchmann, dass er in der absoluten Weltspitze des Radsports angekommen ist.  Am letzten Anstieg distanziert er nahezu alle Favoriten, holte den 4. Etappenrang, und damit auch das Weiße Trikot des besten Jungprofis. Im abschließenden Gesamtklassement verbessert sich der junge Ravensburger noch auf Platz 7.

 

Auf der 8. und letzten Etappe des Criérium du Daupiné, musste heute auch die Entscheidung in der Gesamtwertung fallen. Schwere 115 Kilometer, von Albertville über 3 Bergwertungen und einer weiteren Bergankunft und dem Plateau de Solaison, warteten auf das Fahrerfeld. Wobei besonders der Schlussanstieg mit 11,3km Länge und einer durchschnittlichen Steigung von über 9%, einen Schlagabtausch der Favoriten erwarten ließ.

 

BORA – hansgrohe Kapitän Emanuel Buchmann, kannte den Schlussanstieg aus der Tour de L’Avenir, und erhoffte sich dadurch einen kleinen Vorteil. Mit dem Selbstvertrauen der starken Leistungen in den letzten Tagen, rechnete sich der junge Ravensburger auch heute gute Chancen aus, um eine Top Platzierung mitzukämpfen.

 

Noch vor der ersten Bergwertung begannen die Attacken, und eine Gruppe von 24 Fahrern löste sich vom Feld. Von BORA – hansgrohe war Christoph Pfingsten mit an der Spitze, während direkt am ersten Anstieg zum Col de Saisies, Froome und Valverde aus dem Feld attackierten. Nachdem R. Porte früh isoliert war, musste er selbst die Lücke zu Froome schließen. Das Feld zersplitterte zu diesem Zeitpunkt komplett, Emanuel Buchmann konnte den Kontakt zu den Favoriten aber halten. Auch in der Spitze änderte sich die Rennsituation laufend und nach und nach wurden Fahrer vom rasenden Feld überholt.

 

Nach dem Col de Saisies lag nur mehr T. Gallopin an der Spitze des Rennens, rund 1 Minute vor der Gruppe der Favoriten um Porte, Froome und Buchmann. Aber auch am zweiten Berg des Tages attackierte Froome, und wieder musste Porte kontern. Wieder lieferten sich die Favoriten einen Schlagabtausch, allerdings auch wieder ohne dabei eine Vorentscheidung herbei zu führen. Nach der zweiten Bergwertung des Tages war nun auch Gallopin von der Gruppe um Porte und Buchmann eingeholt.

 

Am dritten Berg des Tages attackierte zuerst Valverde mit Aru. Bardet machte sich auf die Verfolgung mit Martin und Fuglsang, bevor sich auch Buchmann und Contador von Porte absetzten. Der BORA – hansgrohe Kapitän im Weißen Trikot des besten Jungprofis, zeigte erneut eine herausragende Leistung und war am besten Weg die Dauphiné 2017 in den Top Ten zu beenden. Am Fuße des letzten Anstiegs war die Rennsituation wie folgt: Valverde und Aru and der Spitze, 20 Sekunden dahinter eine 9-Mann Gruppe mit Froome, Contador und Buchmann, eine weitere Minute zurück R. Porte.

 

Am 11 Kilometer langen Schlussanstieg, entwickelte sich ein fast epischer Kampf. Die Gruppe um Froome hotle die beiden Spitzenreiter schnell ein, während Porte alleine versuchte sein Gelbes Trikot zu verteidigen. Emanuel Buchmann kletterte souverän an der Seite der Favoriten, und nachdem Fuglsang, der später auch die Etappe gewann, mit Martin attackierte, löste sich auch Buchmann mit Bardet von Froome. Am Ende erreichte Buchmann als ausgezeichneter 4. das Etappenziel. In der Gesamtwertung verbesserte er sich damit auf den 7. Rang, zudem gewann er das Weiße Trikot des besten Jungprofis. Den Rundfahrtssieg sicherte sich ebenfalls J. Fuglsang.

 

„Das war heute eine unglaubliche Etappe. Schon am ersten Berg ist alles auseinandergeflogen. Ich wollte da eigentlich in eine Gruppe, aber als Porte und Froome auch voll gefahren sind, war klar, dass man erst mal abwarten muss. Am vorletzten Berg ist dann wieder alles auseinandergefallen. Ich habe lange gewartet, weil ich nicht zu früh im Wind sein wollte, habe aber dann mit Contador attackiert. Das war auch gut, denn Porte ist dort letztlich alleine übriggeblieben. Froome hatte dann noch einen Helfer, das war gut für die Gruppe. Und am letzten Anstieg habe ich mich einfach nur mehr auf Meintjes konzentriert, und bin dann auch bei der Attacke mitgegangen. Das ist mit Abstand mein größter Erfolg, ich bin nun bei den Allerbesten angekommen. Einfach unbeschreiblich was da heute passiert ist.“ – Emanuel Buchmann

 

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