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8. Platz für Ackermann in der 2. Etappe der Dauphiné

June 5, 2017

Nachdem eine Ausreißergruppe die längste Zeit des Tages bestimmte, übernahm das Feld am Ende das Kommando. Ein enorm schnelles Rennen auf den letzten 30 Kilometern endete mit einem Massensprint, den A. Demare für sich entscheiden konnte. Pascal Ackermann landete auf einem respektablen 8. Platz, nachdem er auf den letzten 300m eingeklemmt war.

 

Nach dem schwierigen Auftakt zur Dauphiné gestern, wo Emanuel Buchmann im Finale noch etwas Zeit gegen die Favoriten gut machen konnte, war die heutige zweite Etappe eher etwas für die Sprinter. Mit 4 Bergwertungen war das Profil des 171km langen Abschnitts zwischen Saint Chamond und Arlanc zwar wieder sehr wellig, die letzten 70km dabei aber eher flach.

 

Mit Michael Schwarzmann und Pascal Ackermann, hat BORA – hansgrohe zwei junge deutsche Sprinter in den Reihen, die heute durchaus ihre Chance hatten. Die Frage war, in wie weit die beiden die Schwierigkeiten zum Beginn der Etappe würden meistern können.

 

Kurze Zeit nach dem Start lösten sich 4 Fahrer vom Feld. Schnell bauten sie ihre Führung auf über 3 Minuten aus, als im ersten Anstieg des Tages ein Spitzenreiter zurückfiel. Im Feld kontrolliere Lotto-Soudal für den Gesamtführenden T. De Gendt das Tempo, und der Abstand zwischen den 3 Spitzenfahrern und dem Feld pendelte auf den ersten 80km zwischen 3 und 4 Minuten. Am Anstieg zum höchsten Berg des Tages, einer Bergwertung der 2. Kategorie, erhöhte Astana das Tempo im Feld, aus dem nun einige Sprinter zurückfielen. Der Abstand des Führungstrios reduzierte sich gleichzeitig auf unter eine Minute und einige Fahrer versuchten zur Spitze aufzuschließen, was schließlich Lutsenko auch gelang.

 

Nach den höchsten Schwierigkeiten des Tages, blieb das Tempo im Feld hoch. Die 4 Ausreißer kämpften an der Spitze, ca. 1:30 vor dem Feld, während die Sprinter versuchten wieder Anschluss zu finden. Auch BORA – hansgrohe arbeitete in einer der hinteren Gruppen für Pascal Ackermann.

Bei der ersten Zielpassage, rund 30km vor dem Ziel, war Lutsenko als alleiniger Spitzenreiter noch vor dem Feld, während die Sprinter wieder alle zu diesem aufgeschlossen hatten. Auf der Schlussrunde wurde das Tempo durchgehend von Dimension Data und FDJ hochgehalten, um auch den letzten Ausreißer zu stellen. 5 Kilometer vor dem Ziel war das Feld dann auch wieder geschlossen. BORA – hansgrohe, konnte Pascal Ackermann auf den letzten 2km gut positionieren. Der junge Deutsche landete am Ende auf einem respektablen 8. Rang, auf einer ansteigenden Zielgeraden in Arlanc. Den Sieg der zweiten Etappe der Dauphiné sicherte sich A. Demare.

 

„Auf den letzten 15km war ich ständig am Limit. Das Rennen war extrem schnell, aber ich konnte mich gut vorne im Feld halten. Am Ende hat Pfingsti einen super Job gemacht, und mich bei 500m an Kristoff’s Hinterrad abgegeben. Ich habe dann leider eine Welle bekommen und musste danach neu beschleunigen. Auf einer ansteigenden Zielgeraden ist es aber fast unmöglich, wieder voll auf Tempo zu kommen. Das Resultat ist nicht schlecht, aber ich denke, heute wäre auch ein Platz unter den ersten 3 möglich gewesen.“ – Pascal Ackermann

 

„Die Jungs haben heute toll gearbeitet. Als Pascal am langen Berg abgehängt war, sind Alex, Schilli und Silvio bei ihm geblieben, und haben dann die Gruppe wieder ans Feld gebracht. Im Finale hat auch alles gut ausgesehen bis auf die letzten 500m. Aber in einem Sprint kann man immer mal eingeklemmt sein, oder eine Welle bekommen. Vielleicht haben wir morgen mehr Glück, in jedem Fall werden wir es wieder versuchen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

 

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