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Rafal Majka muss die Führung in Kalifornien abgeben, bleibt aber auf dem zweiten Rang der Gesamtwertung

May 19, 2017

Mit einem überraschend starken Einzelzeitfahren, und dem 7. Rang, dürfte UCI Weltmeister Peter Sagan die Punktwertung der Kalifornien Rundfahrt nicht mehr zu nehmen sein. Rafal Majka zeigte ein beherztes Zeitfahren, verlor zwar die Gesamtführung, verteidigte aber Platz 2 um eine Sekunde gegenüber A. Talansky.

 

Als „Stunde der Wahrheit“ werden Einzelzeitfahren bezeichnet, heute war die Stunde der Wahrheit für Rafal Majka bei der Tour of California. Rund um den Lake Big Bear führte der 24km lange, leicht wellige Kurs. Die Besonderheit war allerdings dem Umstand geschuldet, dass der dieser See über 2000m hoch gelegen ist. Niemand konnte daher genau sagen, wie die Fahrer in dieser Höhenlage reagieren und performen würden. Es wurde daher ein überaus spannender Kampf um den Gesamtsieg der Kalifornien Rundfahrt erwartet.

 

BORA – hansgrohe hatte heute mit Maciej Bodnar aber auch einen Fahrer am Start der um den Etappensieg kämpfen konnte. Mit seinem 4. Platz bei der Zeitfahr-WM in Qatar, hat der polnische Zeitfahrmeister eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den aller Besten im Kampf gegen die Uhr zählt.

Durch seine frühe Startzeit lieferte Bodnar aber auch wichtige Erkenntnisse über den Kurs, der teilweise sehr technische Passagen mit schnellen Kurven aufwies. Diese Informationen von der Rennstrecke, sollten Rafal Majka später im Kampf um das Gelbe Trikot helfen.

 

Nach 24 harten Kilometern, kam Maciej Bodnar mit einer Zeit von 28:50, und damit als Zweiter, nur 2 Sekunden hinter dem Führenden ins Ziel. Body kommentierte seine Leistung, die am Ende Rang 8 bedeutete, im Anschluss wie folgt: „Ich bin nicht wirklich zufrieden. Ich habe zu langsam begonnen, am Ende hatte ich noch richtig Kraft, aber da war es zu spät. Ich war nicht sicher, wie ich das Rennen beginn soll, am Ende machte die Höhenlage keinen Unterschied, es hat sich angefühlt wie jedes andere Zeitfahren.“

 

Etwas später im Rennen zeigte UCI Weltmeister Peter Sagan einmal mehr welche Klasse ihn auszeichnet. Im zweiten Streckenteil mit Gegenwind, war er einer der absolut Schnellsten heute und kam mit einer Zeit von ebenfalls 28:50 ins Ziel, einen Platz vor Bodnar. Damit sammelte er weiter Punkte im Kampf um das Grüne Trikot, das ihm nun wohl nicht mehr zu nehmen sein wird. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung im Zeitfahren heute. Eigentlich wollte ich nur sicher ins Ziel kommen und nichts riskieren. Als ich gemerkt habe das meine Beine gut sind, habe ich im zweiten Teil gut Tempo machen können, und bin am Ende in den Top Ten gelandet“, sagte Sagan, der am Ende 7. Im Tagesklassement war.

 

Im Kampf um die Gesamtwertung, zeigte zuerst B. Bookwalter eine sehr starke Leistung, die am Ende zu Platz zwei im Zeitfahren hinter J. Dibben reichte. Auch G. Bennett hielt auf dem Parcours ein hohes Tempo bis zum Ende durch, und war im Ziel 41 Sekunden schneller als Majka. Rafal teilte sich das Rennen gut ein und fand schnell seinen Rhythmus. Besonders im zweiten Teil mit Gegenwind, kämpfte er um jede Sekunde. Mit einer Zeit von 28:26 musste er das Gelbe Trikot zwar an Bennett abgeben, blieb aber auf dem hervorragenden 2. Platz in der Gesamtwertung, nur 1 Sekunde vor A. Talansky.

 

„Ich bin etwas enttäuscht, denn ich wollte diese Rundfahrt gewinnen. Meine Beine waren heute nicht perfekt, auch wenn ich bis zum Ende gekämpft habe, hat es heute nicht gereicht. Es war mein erstes Einzelzeitfahren dieses Jahr, und das fühlt sich einfach ganz anders an. Ich muss noch mehr auf meinem Zeitfahrrad trainieren, denn ich möchte diese Rennen gewinnen. Auch wenn ein zweiter Platz in der Gesamtwertung hier ein gutes Resultat ist.“ – Rafal Majka

 

„Die Performance von Rafa war heute wieder gut. Er hat einen guten Rhythmus gefunden und konnte den bis ins Ziel durchhalten. Ich denke, dass sich die Veränderungen, die wir diesen Winter an seiner Zeitfahrposition vorgenommen haben, auszahlen werden. Er braucht aber noch mehr Training, um sich darauf besser einzustellen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

 

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