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Sagan in einem Herzschlagfinale Zweiter bei Omloop-Het-Nieuwsblad

February 25, 2017

Nach einem hartumkämpften Omloop-Het-Niewsblad, bei dem BORA – hansgrohe’s Peter Sagan die letzten 40km an der Spitze fuhr, landete der UCI Weltmeister letztlich auf dem zweiten Rang in einem Sprint aus einer 3-Mann Gruppe. Mit dieser Leistung stellte Peter auch unter Beweis, dass seine Vorbereitung für die Klassiker-Saison perfekt verlaufen ist.

 

Omloop-Het-Niewsblad eröffnet traditionell die europäische Klassiker-Saison. Auf einem 198km langen Parcours rund um Gent, in Flandern, gilt es sowohl einige der giftigen Anstiege, als auch diverse Kopfsteinpflasterpassagen zu bewältigen.

 

Es dauerte mehr als 50km, bevor sich die ersten Ausreißer vom Feld lösen konnten. Zuerst setzten sich zwei Fahrer ab, die kurz darauf von weiteren 4 eingeholt wurden. Diese 6-Mann starke Gruppe begann kontinuierlich einen Vorsprung von mehreren Minuten auszubauen.

 

Am Taaienberg kam das Rennen in seine vorentscheidende Phase. Nachdem das Fahrerfeld, aufgrund eines Massensturzes, zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich dezimiert war, konnte sich eine kleine Gruppe der Favoriten rund um Peter Sagan vom Feld lösen. Durch das enorme Tempo in dieser Gruppe, mussten einige Fahrer abreißen lassen und letztlich schafften 3 Fahrer den Anschluss an die Spitze des Rennens. Neben dem UCI Weltmeister Peter Sagan, Vorjahressieger G. Van Avermaet und S. Vanmarcke. Auf den letzten 35km fiel nun auch aus dieser Gruppe Fahrer um Fahrer zurück. Die frühen Anstrengungen der ehemaligen Spitzenfahrer machten sich bemerkbar, und es zeichnete sich ein Finale unter den 3 Favoriten ab.

 

Im Verfolgerfeld versuchten vor allem Quickstep und Trek-Segafredo das Tempo hoch zu halten. Der Vorsprung des Führungstrios blieb aber konstant bei rund 30 Sekunden. 15km vor dem Ziel begann dieser Vorsprung weiter zu wachen, und es war klar, dass der Sieger des Rennens aus dieser 3-Mann Gruppe kommen würde.

 

Auf der ansteigenden Zielgerade war UCI Weltmeister Peter Sagan früh an der Spitze, konnte dem Antritt von G. Van Avermaet aber nichts entgegensetzen. Wie im letzten Jahr feierte der Belgier einen Heimsieg, und ebenfalls wie im letzten Jahr landete Peter Sagan auf Rang zwei.

 

Nach dem Rennen zeigte sich der UCI Weltmeister zufrieden: „Man kann nicht immer gewinnen. Es war ein sehr hartes Rennen und ich bin froh, nach Australien endlich wieder im Rennsattel zu sitzen. Ich habe heute viel im Rennen gearbeitet, war am Ende vorne dabei, und hatte letztlich einfach nicht die Beine um zu gewinnen. Ich habe unterwegs viel Energie gelassen und es war am Ende schwierig sich für den Sprint zu erholen. Die letzten Wochen habe ich hart gearbeitet, aber es waren auch 4 Wochen ohne Rennen. Eigentlich ist es eine Kopie von letztem Jahr, darum bin ich auch zuversichtlich für die nächsten Rennen. Die Saison ist noch lange und hat gerade erst begonnen. Für mich war das heute ein tolles Training und ich freue mich auf die nächsten Aufgaben.“

 

„Wir sind super zufrieden mit diesem Auftakt der Klassiker-Saison. Peter war wirklich sehr stark heute. Nach 3 Wochen Höhentraining kann man in einem Spint jederzeit gegen Van Avermaet den Kürzeren ziehen, eigentlich ist das ganz normal, Peter fehlt jetzt einfach die nötige Rennhärte. Auch die anderen Jungs haben einen tollen Job gemacht. 3 von uns waren in den Massensturz verwickelt, es sind aber alle wohl auf. Marcus hatte etwas Pech als sich die Verfolgergruppe auf einem Pavé Stück geteilt hat. Ich kann wirklich nur allen zu dieser Leistung gratulieren“, ergänzte der sportliche Leiter Steffen Radochla.

 

Morgen steht das zweite Rennen in Belgien auf dem Programm. 200km sind bei Kuurne-Brüssel-Kuurne zu absolvieren, auf einer Strecke die es abermals in sich hat. Dann wird sich auch der berühmte Kwaremont dem Fahrerfeld in den Weg stellen.

 

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