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Michi Schwarzmann beweist Kletterqualitäten

February 19, 2017

Die 5. und zugleich letzte Etappe der Volta ao Algarve war vor allem etwas für die Kletterer. Auf die Fahrer warteten auf 180 Kilometer 2 Sprintwertungen, 5 Bergwertungen und eine Bergankunft am Alto do Malhao.

 

Es dauerte einige Zeit bis sich eine Fluchtgruppe vom Hauptfeld absetzen konnte. Erst nach 80 gefahrenen Kilometern setzte sich eine Gruppe mit 21 Fahrern ab und bildete die Fluchtgruppe des Tages. Sprinter Michael Schwarzmann, der im gestrigen Sprint als 9. ins Ziel kam, war in dieser Gruppe vertreten. Die Fluchtgruppe schaffte relativ schnell eine Lücke von 3 Minuten zum Peloton herzustellen.

 

Lange Zeit sah es so aus, als würde die Fluchtgruppe durchkommen und der Sieger aus dieser Gruppe kommen. Doch das verkleinerte Hauptfeld erhöhte das Tempo, um noch auf die Gruppe aufschließen zu können. Allen voran LottoNL-Jumbo machte Tempo an der Spitze des Feldes. 30 Kilometer vor dem Ziel schmolz der Vorsprung auf 50 Sekunden. Ab diesem Zeitpunkt schien es so, als würde die Gruppe nicht mehr zusammenarbeiten und langsam zerfiel die Fluchtgruppe.

 

Nur 7 Fahrer aus dieser Gruppe schlossen sich erneut zusammen und attackierten aus der zerfallenden Fluchtgruppe im letzten Anstieg, bevor es hinauf zum Alto do Malhao ging. BORA – hansgrohe Sprinter Michi Schwarzmann bewies heute Kletterqualitäten und ging mit den restlichen 6 Fahrern mit. Gemeinsam schafften sie einen Vorsprung von bis zu einer Minute auf das restliche Feld. Aber im finalen Anstieg, nur 2 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht beendet, das Feld schloss auf die Gruppe auf.

 

Michi Schwarzmann fuhr sein Tempo bergauf weiter, der Rest der BORA – hansgrohe Mannschaft arbeitete für José Mendes und brachte ihn in eine gute Position für den letzten Anstieg. Das Tempo im Feld war sehr hoch und leider konnte José nicht mit der Spitze mitgehen. Er kam als 24. , nur einige Sekunden hinter dem Gewinner ins Ziel.

 

"Michi war den ganzen Tag in der Fluchtgruppe, die beinahe durchkam. Er hat wirklich eine tolle Fahrt hingelegt. Aber auch die anderen Jungs haben die Woche über gute Arbeit geleistet, der Teamspirit ist echt gut. Nun geht es für die Jungs zu den nächsten Rennen." - Jens Zemke, sportlicher Leiter

 

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